Herpes genitalis ist eine sexuell übertragbare Infektion (STI), die durch das Herpes-simplex-Virus verursacht wird, das durch ungeschützten Intimkontakt übertragen wird, wenn direkter Kontakt mit der Flüssigkeit in den Blasen oder Wunden an den Genitalien, den Oberschenkeln oder dem Anus einer Person, die das Virus in sich trägt, zu Symptomen wie Brennen, Juckreiz, Schmerzen und Unbehagen in dieser Region führt.

In manchen Fällen kann eine Person erkennen, ob eine Herpes-Episode bevorsteht, da Symptome wie Harnwegsinfektionen mit Unbehagen, Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen, leichter Juckreiz oder Empfindlichkeit an bestimmten Stellen im Genitalbereich oft auftreten, bevor die Bläschen erscheinen.

Bilder von Herpes genitalis

7 Hauptsymptome und Bilder von Herpes genitalis

Hauptsymptome

Die wichtigsten Anzeichen und Symptome von Herpes genitalis treten 10 bis 15 Tage nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit einem Virusträger auf. Diese sind:

  • Auftreten von Blasen im Genitalbereich, die platzen und kleine Wunden verursachen;
  • Juckreiz und Unwohlsein;
  • Brennen beim Wasserlassen, wenn die Blasen sehr nahe an der Harnröhre liegen;
  • Schmerzen;
  • Juckreiz und Schmerzen bei der Defäkation, in Fällen, wo die Blasen sehr nahe am Anus sind;
  • Geschwollene Drüsen im Schritt.

Zusätzlich zu diesen Symptomen können allgemeinere, grippeähnliche Symptome wie Unwohlsein, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Unwohlsein, Appetitlosigkeit, Muskelschmerzen und Müdigkeit auftreten, die bei der ersten Episode von Herpes genitalis oder bei schwereren Episoden, bei denen die Bläschen in großer Zahl auftreten und sich über einen großen Teil des Genitalbereichs ausbreiten, häufiger vorkommen.

Genitalherpes kann nicht nur am Penis und an der Vulva auftreten, sondern auch an der Scheide, in der Perianalregion, am Anus, an der Harnröhre oder sogar am Gebärmutterhals.

Wie wird behandelt

Die Behandlung von Herpes genitalis sollte unter Anleitung eines Gynäkologen, Urologen oder Allgemeinmediziners erfolgen. Die Verwendung von antiviralen Medikamenten wie Acyclovir oder Valacyclovir in Pillen- oder Salbenform wird empfohlen, um die Symptome zu lindern, die Vermehrungsrate des Virus im Körper zu verringern, Komplikationen vorzubeugen und folglich das Risiko der Übertragung auf andere zu verringern.

Da Blasen im Genitalbereich oft sehr schmerzhaft sind, kann der Arzt außerdem Salben oder örtliche Betäubungsmittel wie Lidocain oder Xylocain verschreiben, die die Haut befeuchten und die betroffene Region betäuben, so dass Schmerzen und Unbehagen gelindert werden. Weitere Informationen über die Behandlung von Herpes genitalis.

Da das Virus nicht vollständig aus dem Körper entfernt werden kann, ist es wichtig, dass Sie sich gründlich die Hände waschen, die Bläschen nicht aufplatzen lassen und bei jedem Geschlechtsverkehr ein Kondom benutzen, um eine Ansteckung anderer zu vermeiden.

Diagnose von Herpes genitalis

Die Diagnose von Herpes genitalis wird vom Arzt anhand der vorhandenen Symptome gestellt, wobei die charakteristischen Symptome das Auftreten von Bläschen sind, die Schmerzen im Genitalbereich verursachen. Um die Diagnose zu bestätigen, kann der Arzt jedoch einen Serologietest zur Identifizierung des Virus oder eine Ausschabung der betroffenen Region für Labortests anordnen.

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Die Diagnose von Herpes genitalis wird vom Arzt durch Auswertung der vorhandenen Symptome gestellt.

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