Kunst vs. Kommerz ist nach wie vor ein Thema in einer Welt, in der Musikstudenten darauf hoffen, eines Tages ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Traditionelle Konservatorien wie Juilliard stehen immer noch hoch im Kurs, selbst in einer Welt, in der viele bekannte Komponisten und Musiker ohne jegliche formale Ausbildung Erfolg haben. Für diejenigen, die eine traditionelle Musikausbildung anstreben, ist ein Konservatorium immer noch ein effektiver Weg, ihre Fähigkeiten zu entwickeln, ohne dem Druck der geschäftlichen Seite der Branche ausgesetzt zu sein.

„Ich denke, die Musikschule war in dieser Hinsicht prägend für mich“, sagt der Filmkomponist Marco Beltrami (The Homesman) über seine Erfahrungen am Konservatorium von Yale. „Es war eine sehr akademische Einrichtung und keine Berufsschule – es ging mehr darum, die kreativen Prozesse des Gehirns zu erweitern.“ Der Komponist Jeff Beal, der vor kurzem einen Emmy für seine Arbeit an House of Cards gewonnen hat und ein Programm für die Eastman School of Music entwickelt, ist der Meinung, dass der Schlüssel zum Lebensunterhalt als Musiker in der Diversifizierung liegt.

„Ich habe so viele junge Komponisten kennengelernt, die direkt von Juilliard kommen, und viele von ihnen sind wunderbare Konzertkomponisten, haben aber auch ein Interesse daran, Filme zu machen. Meiner Meinung nach wird die Grenze zwischen Musik und Film in Zukunft immer mehr verschwimmen.“

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