Guadi starb am Donnerstag, den 10. Juni 1926, im L’Antic Hospital de la Santa Creu i Sant Pau im Raval-Viertel von Barcelona. Er wurde am Montag, dem 7. Juni 1926, auf der Straße Gran Vía de les Corts Catalanes zwischen den Straßen Girona und Bailen (für die Karte klicken) von einer Straßenbahn aus Barcelona angefahren.
Gaudí starb 3 Tage später, am Donnerstag, den 10. Juni 1926, im Krankenhaus. Er wurde 73 Jahre alt.
Todesmaske von Anton Gaudi in Barcelona
Der tödliche Straßenbahnunfall ereignete sich, als Gaudí auf dem Weg zu seinem täglichen Beichtstuhl in der Kirche „Església de Sant Felip Neri“ an der Plaza Sant Felip Neri im gotischen Viertel von Barcelona war.
Dieser Spaziergang war seine tägliche Gewohnheit, und als Gaudí an diesem Tag die Straßenbahnschienen überquerte, wurde er von einer Straßenbahn angefahren.
Ein Straßenbahnfahrer sagte später aus, Gaudí habe die Gleise überquert und sei eigentlich zwei Schritte zurückgewichen, als er eine Straßenbahn auf sich zukommen sah – doch dann wurde Gaudí von einer Straßenbahn aus der Gegenrichtung erfasst.
Die Straßenbahnen fuhren damals nur mit etwa 10 km/h, aber der Zusammenstoß war trotzdem sehr schwer.
Gaudí erlitt gebrochene Rippen, eine Prellung am rechten Bein und schwere innere Blutungen.
Zu dieser Zeit war Gaudi Gaudí im Allgemeinen schäbig gekleidet und ziemlich ungepflegt in seinem Auftreten. Er trug keine Ausweispapiere bei sich und wurde am Unfallort von niemandem erkannt.
Er war so ungepflegt, dass sich die Taxifahrer in Barcelona weigerten, den verletzten „Landstreicher“ ins Krankenhaus zu bringen. Die Taxifahrer am Unfallort wurden später von der Polizei in Barcelona zu einer Geldstrafe verurteilt.
So wurde Gaudí in ein Armenkrankenhaus in Barcelona gebracht, das Antic Hospital de la Santa Creu i Sant Pau. Es befand sich – und befindet sich immer noch – im Raval-Viertel von Barcelonas Altstadt Ciutat Vella – ganz in der Nähe der Straße Las Ramblas. Auch im Krankenhaus wurde Guadi nicht anerkannt und der große Architekt bekam ein Bett bei den bedürftigen Patienten.
Gaudís enge Freunde fanden ihn erst drei Tage nach dem Unfall, am Donnerstag, den 10. Juni 1926.
Das war leider der Tag, an dem Gaudí an seinen Verletzungen starb. Die letzten Worte, die Gaudí sprach, waren: „Amen, mein Gott, mein Gott“. Von Gaudís Gesicht wurde eine Totenmaske angefertigt, die im Museum des Gaudí-Hauses im Parc Guell ausgestellt ist.
Wo ist Gaudí begraben?
Gaudí ist in der Krypta der Sagrada Familia begraben. Zu seiner Beerdigung, die zu einem großen Trauertag für die Stadt wurde, versammelten sich rund 5.000 Menschen in dem Tempel.
Antoni Gaudís Totenmaske wurde von Joan Matamala gegossen, der Gaudís Assistent war. Matamala dehnte die Totenmaske so aus, dass sie den gesamten Kopf bedeckte, um eine Skulptur von Gaudís Gesicht zum Zeitpunkt seines Todes anfertigen zu können.
Gaudi hatte blaue Augen, und als Joan Matamala den Abguss vom linken Teil des Kopfes entfernte, klebte Gaudís rechtes Augenlid ein wenig am Gips, obwohl das Öl, mit dem das Gesicht eingeölt worden war, dies verhinderte.
Als die Maske entfernt wurde, öffnete sich Gaudís Augenlid und seine blaue Pupille erschien.
Die Anwesenden sagten, es sei, als ob Gaudí seinen Freunden ein letztes Mal aus dem Jenseits zuzwinkern würde.
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